FDP Kreisverband besucht innovatives Gründerzentrum

Der FDP Kreisverband Dingolfing-Landau besuchte mit einer Delegation das Gründerzentrum Landshut. Die Türen der innovativen Einrichtung wurden erst am 01.07.2020 geöffnet. Der Netzwerk-Manager Philipp Landerer empfing die Liberalen zu einer informativen Tour des neu-errichteten Gründerzentrums. Neben Bildung und Digitalisierung ist das Thema Wirtschaft gemäß dem Motto „Nachhaltigkeit durch Innovation“ ein zentraler Bestandteil des kürzlich erneuerten FDP-Leitbilds.

Übertragen auf die regionalen Bedürfnisse vom Landkreis Dingolfing-Landau ist die zentrale Fragestellung wie man eine wirtschaftliche Diversität erreichen kann. Einen weiteren Schwerpunkt möchten die Freien Demokraten auf die Fragestellung legen wie man gebildete, innovativ-denkende und junge Menschen im Heimlandkreis verwurzeln kann. Fest steht, dass bis dato viele Personen pendeln oder ihren Wohnsitz verlegen müssen, weil sie im näheren Umkreis keinen Job in ihrem Fachgebiet finden können.

Das Gründerzentrum Landshut bietet tolle Entfaltungsmöglichkeiten. Insgesamt gibt es drei Module die Geschäfts- bzw. Büroflächen von 25 – 75m² bieten. Dazu gibt es Coworking-Spaces, eine großzügige Kantine, Konferenz- und Schulungsräume die frei genutzt werden können. „Die Entfaltungsmöglichkeiten für Start-Ups hier sind riesig. Mit den staatlichen Förderprogrammen ist es für junge Existenzgründer eine tolle Möglichkeit um in einem gesunden Umfeld wachsen und folglich attraktive Arbeitsplätze für die Region bieten zu können“, so Kreisrat und Kreisvorsitzender Franz Egerer.

Mit den Gründerzentren in Bayern möchte man der deutschen Start-Up-Szene international unter die Arme greifen und ganz nach oben streben. Ländliche Standorte möchte man zu mehr Attraktivität verhelfen und zukunftsträchtigen Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten bieten. „Viele international führende Tech-Firmen sind bekanntlich in einer Garage entstanden. Hier stand in Deutschland in der Vergangenheit wohl die Baunutzungsverordnung im Wege. Aber mit modern ausgestatteten Gründerzentren und zielführenden Fördermöglichkeiten können wir hier sicher aufholen“, so der Dingolfinger Stadtrat Michael Limmer mit einem zwinkernden Auge aber ernsten Botschaft.

Das Landshuter Gründerzentrum bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. So finden Start-Up Unternehmer einen direkten Kontakt zu einem bestehenden Mentoren- und Expertennetzwerk vor. Workshops, Konferenzen und Events sind essentielle Optionen für das Wachstum der Unternehmen. Durch staatliche Förderprogramme wie „Exist“ oder „Start?Zuschuss!“ können Gründer an Zuschüsse und Fördermittel gelangen die primär der Entwicklung des jeweiligen Unternehmens dienen.

„Wir müssen unseren Landkreis attraktiv halten. Ein Gründerzentrum ist hier eine sinnvolle Institution die aber bestenfalls mit einer Hochschule gekoppelt werden sollte. Die Planungen des Landrats mit der Ansiedlung einer Hochschule im Landkreis entspricht dabei freilich unseren Vorstellungen. Hier werden wir uns weiter dafür einsetzen bei der Hochschuloffensive des Freistaates nicht vergessen zu werden“, so die Liberalen einheitlich. Eine Anbindung an Techniker- und Meisterschulen ist nach Meinung der Freien Demokraten sinnvoll um auch im Handwerk Innovationen und breitgefächerten Wachstum zu fördern.


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