Neuwahlen des FDP Ortsverbandes Mainburg – Dr. Michael Schöll bleibt FDP Vorsitzender

FDP Mainburg_2016

Im Bild (v.l.) Theodor Denzer, Hiltraud Heimerl, Maria Raum, Dr. Michael Schöll und Robert Vasas.

MAINBURG (LANDKREIS KELHEIM) – Ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung wurde der Mainburger Stadtrat Dr. Michael Schöll als Vorsitzender des FDP Ortsverbands Mainburg im Amt bestätigt. Auch sein Stellvertreter Robert Vasas wurde einstimmig wiedergewählt. Als neuer Beisitzer im Ortsvorstand fungiert der Sandelzhausener Josef Schillinger neben dem FDP Urgestein Theo Denzer.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte der Vorsitzende Dr. Michael Schöll auf die vergangenen drei Jahre zurück. 2014 sei dem Ortsverband in einer Zeit, in der die FDP am Boden lag, erstmals der Einzug in den Mainburger Stadtrat gelungen. „Insofern können wir mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge auf die Vergangenheit zurückblicken“, so der FDP-Ortsvorsitzende.

Inzwischen sei aber Licht am Ende des Tunnels und die aussichtsreiche Kandidatur des zukünftigen Landrats Dr. Heinz Kroiss bilde nur den Anfang eines erfolgreichen Comebacks der FDP. „Den Bürgern fehlt die liberale Stimme in der politischen Arbeit. Es wird Zeit, dass wieder Vernunft auf die Regierungsbank kommt“, betonte der Mainburger Stadtrat.
Mit dem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2014 habe man auf die richtigen Themen gesetzt, wie zum Beispiel Finanzen und Verkehrsplanung, welche nach wie vor aktuell seien. „Ich bekomme immer wieder Zustimmung von Bürgern bezüglich meines Antrags zur Verbesserung der Verkehrssituation am Badkreisel. Dieser Antrag feiert nächste Woche Geburtstag! Warum der einfach totgeschwiegen wird, darüber kann ich nur spekulieren.“
Auch zum Thema Hochwasserschutz ließe sich Interessantes berichten: „Ich habe von Anfang an gegen die Behauptung, Wasserrückhalt würde für Mainburg nichts bringen, gekämpft und mit Zahlen belegt.“ Schöll konkretisierte das Retentionspotential mit einer Größenordung von 1/2 bis 1 Million Kubikmeter. Zunächst sei er belächelt worden, weil nur die Leute vom Wasserwirtschaftsamt Fachmänner seien, aber zusammen mit dem Stadtratskollegen Fellner habe er sich für weitere Untersuchungen eingesetzt. „In dem Zusammenhang möchte ich meinen ausdrücklichen Dank an den Landtagsabgeordneten Herrn Martin Neumeyer aussprechen, der sich im Staatsministerium für Mainburg eingesetzt hat“, so der FDP-Stadtrat. „Über die Fraktionsgrenzen hinweg wurde an einem Strang gezogen.“ Und jetzt wo die Ergebnisse vorliegen, würden die Fakten kleingeredet und wieder getrödelt anstatt weiterzuarbeiten. Offensichtlich passen die neuen Erkenntnisse nicht in das Wunschdenken mancher Entscheidungsträger im Rathaus.
„Ich hoffe, wir müssen nicht bis nach der Kommunalwahl 2020 warten, sondern packen die Probleme jetzt an“, blickte der wiedergewählte Ortsvorsitzende mahnend in die Zukunft.


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