Mainburger FDP Stadtrat Dr. Michael Schöll beantragt Umbau des Badkreisels

Mainburg_KreiselDie Verkehrssituation in der Abensberger Straße war der Schwerpunkt bei der Jahresabschlusssitzung des FDP-Ortsverbands. Dr. Michael Schöll als Ortsvorsitzender konnte neben der Kreischefin Maria Raum aus Siegenburg mehrere interessierte Bürger begrüßen. Insgesamt war es ein erfolgreiches Jahr im Mainburger Stadtrat.

Eine geänderte Abbiegespur für die Fahrer, die vom Badkreisel kommend Richtung Innenstadt wollen, soll die entscheidende Verbesserung bringen, schlägt Stadtrat Dr. Michael Schöll vor. Durch die neue Straßenführung in Richtung Stadtmitte sieht man klar, ob die Autos in die Innenstadt abbiegen oder doch geradeaus in Richtung Köglmühle weiterfahren wollen. Aus der Abensberger Straße erkennt man folglich ob man ausfahren kann oder nicht, so die Idee von Dr. Schöll. „Außerdem ergibt sich quasi eine Abbiegespur für Linksabbieger aus der Waldsiedlung“, ergänzte Robert Vasas. Dann sei Platz für mindestens 2 oder 3 Autos, die dann nicht auch noch den Kreuzungsbereich blockieren. In früheren Jahren wurde die Situation bereits im Stadtrat diskutiert, z.B. mit Linksabbiegeverbot und Umleitung über den Kreisverkehr oder aber einer Bypassregelung. Das alles scheiterte aber am Einspruch des Straßenbauamts (das für die Bundesstraße zuständig ist) bzw. an den Kosten. „Hier liegt ein Vorschlag auf dem Tisch, wie diese Problemstelle mit wenig Geld entscheidend verbessert werden könnte“, erklärte Dr. Michael Schöll. „Die anderen Varianten sind dann immer noch möglich und wir haben uns nichts verbaut“.

Wie Stadtrat Dr. Michael Schöll ausführte, wurde von ihm bereits im August des vergangenen Jahres ein entsprechender Antrag eingebracht, ohne daß dieser bisher in den entsprechenden Gremien behandelt wurde. „Prinzipiell kann ich nur Vorschläge und Anträge einbringen, aber der Bürgermeister bestimmt, was auf die Tagesordnung kommt und was nicht“. Auch sei die Informationspolitik des Stadtoberhaupts in der sonstigen Stadtratsarbeit zunehmend restriktiv. „Obwohl ich Referent für Innenstadtentwicklung bin erfahre ich zum Thema Anstellung des Stadtentwicklers mehr aus der Zeitung als aus dem Rathaus“ begründet der FDP Stadtrat, „das finde ich schade“.
„Und nachdem seit Dezember etliche Unterlagen nicht mehr rausgegeben werden, sondern nur im Rathaus eingesehen werden dürfen“ (und das zum Teil erst am Tag vor der jeweiligen Sitzung!) wird es mit Sicherheit nicht leichter. Im Gegenteil bedeutet dies einen deutlichen Mehraufwand für alle Stadtratsmitglieder und die Verwaltung.Der Bürgermeister spricht immer vom Stadtrat als dem Souverän, also sollen die Ratsmitglieder doch bitte auch entsprechend informiert werden“, so der eindringliche Appell des FDP-Stadtrats.
Insgesamt blickt der FDP Ortsvorsitzende auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr im Mainburger Stadtrat: „Zwar ist es als Einzelkämpfer nicht immer einfach. Dennoch werde ich weiter mit Nachdruck daran arbeiten alle Punkte unseres Wahlprogramms Stück für Stück umzusetzen.“


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