Gier des Staates zügeln – FDP fordert Abschaffung der Erbschaftssteuer

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FDP Landshut-Land beschäftigte sich kürzlich mit dem Thema Erbschaftssteuer.

ERGOLDSBACH (LANDKREIS LANDSHUT) – Im Sinne einer moderneren und gerechteren Sozialpolitik befasste sich der FDP Kreisvorstand auf seiner letzten Kreisvorstandssitzung auch mit dem Thema der Erbschaftssteuer. Nach einer lebhaften Diskussion waren sich die Liberalen des Landkreises Landshut einig, dass die Abschaffung der Erbschaftssteuer in den Augen der Freien Demokraten mehr als überfällig sei.  „Aktuell greift der Staat in die Familiensphäre ein und versteuert vererbtes Vermögen, das bereits mehrfach durch Mehrwert -, Grund- und Einkommenssteuer usw. belastet wurde. Erben ist ein Geschenk eines Erblassers an seine nahestehenden Angehörigen. Hier hat der Staat nichts zu suchen“, erklärte die Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer.

2009 hat Österreich bereits die Erbschaftssteuer abgeschafft und auch 19 weitere
EU-Länder kommen gut ohne sie aus. Die Große Koalition habe die Erbschaftssteuer
nicht billiger, sondern teurer, nicht einfacher, sondern bürokratischer und nicht gerechter,
sondern willkürlicher gestaltet. „Nun wäre die Gelegenheit da, nach der Abschaffung der
Vermögenssteuer eine weitere Substanzsteuer zu kippen“, appelliert Bauer.

Gerade mittelständische Familienbetriebe können durch die Erbschaftssteuer in erhebliche
Schwierigkeiten gelangen. Dass dadurch auch Arbeitsplätze der Bürgerinnen und Bürger gefährdet werden, versteht sich von selbst. Also lieber Staat „Finger weg von der Substanz der mittelständischen Familienbetrieben“, forderte der Bezirks- und Gemeinderat Toni Deller.

„Es sei höchste Zeit, an diejenigen zu denken, die diese Einnahmen des Staates erwirtschaften, an die Bürger und Unternehmer im Lande“, so die Kreisvorsitzende Bauer.


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