Führungswechsel im FDP Kreisverband Kelheim

ABENSBERG – Der FDP Kreisverband Kelheim wird künftig von der bisherigen Vizechefin Maria Raum angeführt. Die 26-Jährige Siegenburgerin wurde bei der letzten Mitgliederversammlung in Abensberg einstimmig zur Kreisvorsitzenden gewählt.

Neuwahlen Kelheim

Neugewählter Kreisvorstand der FDP Kelheim (v.l.) Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer, Michael Zenger, Claudia Raum, Jörg Heimbeck, frischgewählte Kreisvorsitzende Maria Raum, Robert Vasas, Dr. Heinz Kroiss, Dr. Michael Schöll.

Ihr stehen mit Claudia Raum (Painten), dem Kreisrat und Abensberger Stadtrat Dr. Heinz Kroiss und dem Mainburger Stadtrat Dr. Michael Schöll drei Stellvertreter zur Seite. Dem Vorstand gehören ferner Robert Vasas (Auerkofen) als Schatzmeister und Theodor Denzer (Mainburg) als Schriftführer an. Beisitzer sind Michael Zenger (Bad Abbach), Maximiliane Biedermann (Neustadt/Donau) und Jörg Heimbeck (Langquaid).

Als Ehrengast durften die Kelheimer Liberalen das Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer (Velden) begrüßen, die auch in ihrer Funktion als stellvertretende Bezirksvorsitzende über die Arbeit des Bezirks- und Landesvorstands berichtete.

 FDP ist unverzichtbar

Die neue Vorsitzende, Maria Raum, hält die FDP mehr denn je für unverzichtbar, da keine andere Partei die Lösung gesellschaftlicher Probleme auf Grundlage von Werten wie Eigeninitiative, Verantwortung für sich und andere, Toleranz, Bürgerrecht und (wirtschaftliche) Vernunft sucht.

In ihrer Bewerbungsrede machte Maria Raum deutlich, was ihre Beweggründe für ihre Kandidatur sind: „Politik muss Lösungen für die Probleme der Menschen finden, stattdessen wird in unseren Parlamenten mutlos und perspektivlos an oberflächlichen Symptomen herumkuriert.“

„Etwa wenn es um öffentliche Haushalte geht, wird nach allen Seiten Geld verteilt als müsste dieses von Niemandem erwirtschaftet werden. Es fehlt der Mut einzugestehen, dass der Staat nicht der Weihnachtsmann der Nation ist.“ Stattdessen müssten Politiker die richtigen Schwerpunkte setzen und im Übrigen staatliche Ausgaben auf das Notwendige beschränken.

Dies gelte auch für den Straßenbau: „Nach der ewigen Diskussion um die Maut und deren Ausgestaltung, bleibt nun ein Konstrukt übrig, das nach Abzug seiner Selbstverwaltungskosten das Versprechen von besseren Straßen kaum fördern wird, aber durch die elektronische Erfassung von PKW-Bewegungen einen weiteren massiven Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht jedes Einzelnen nach sich ziehen wird.“

Ferner müsse die Politik endlich kleinere Unternehmen und Handwerker stärken und deren Verdienst als wichtigste Arbeitgeber des Landes würdigen. Mit immer weiteren bürokratischen Hürden und Steuern würde diesen stattdessen die Luft zum Atmen genommen.

Maria Raum sieht es als die Aufgabe des künftigen Kreisvorstandes diese und weitere liberale Themen auf die Agenda zu setzen und sich dafür unbeirrt vom politischen Mainstream einzusetzen.


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