FDP Regen informierte über Vorratsdatenspeicherung

FDP-Infostand Vorratsdatenspeicherung

FDP-Infostand zur Vorratsdatenspeicherung (v.l.) mit Karoline Probst, Traudl Habereder, Josef Graßl und Kreisvorsitzender Mathias Baur

REGEN – Vorratsdatenspeicherung ja oder nein und vor allem: was ist das eigentlich, was bedeutet die Wiedereinführung und garantiert sie einen Schutz für die deutsche Bevölkerung? Diese und weitere Fragen wurden dem FDP-Kreisvorsitzenden Mathias Baur und weiteren FDP-Mitgliedern kürzlich bei ihrem Informationsstand speziell zum Thema Vorratsdatenspeicherung im Einkaufspark Regen gestellt. Mit vielen Besuchern wurden interessante Gespräche geführt, wo unterschiedlichste Meinungen diskutiert wurden.

Die Interessenten wurden mit Flugblättern darüber informiert, dass nach den Plänen der Großen Koalition Telekommunikationsanbieter fast die gesamte elektronische Kommunikation ihrer Kunden zehn Wochen lang speichern müssen: Wer hat mit wem telefoniert? An welchem Tag und zu welcher Uhrzeit? Dasselbe gilt für SMS. Wer hat wann welche Internetseite besucht? Wer hat wen und wann über einen Internet-Telefondienst angerufen? Selbst Standortdaten, wenn man ein Mobiltelefon nutzt, werden vier Wochen lang gespeichert. Bei der Nutzung eines öffentlichen Hot-Spot werden zusätzlich sogar Internetprotokoll-Adresse und die Benutzerkennung des Anschlusses gespeichert.

Die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland bringe keine zusätzliche Sicherheit, jedoch den Freiheitsrechten eines jeden Bürgers versetze es einen schweren Schlag.

Die FDP spricht sich daher klar gegen die Vorratsdatenspeicherung aus.


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