FDP Regen geht auf Wasser-Exkursion

Ziel war eine Wasserversorgungsanlage

REGEN/NEUBURG-SCHROBENHAUSEN – In den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen führte eine Exkursion des FDP-Kreisverbandes Regen. Ziel war eine Wasserversorgungsanlage.

FDP Regen Arnbachgruppe_2

Eine hochmoderne Wasserversorgungsanlage schaute sich der FDP-Kreisverband Regen in Oberbayern an. – Im Bild Gerhard Glockner (3.v.l.), stv. Bezirksvorsitzende Nicole Bauer (4.v.l.), Regener FDP-Kreisvorsitzender Mathias Baur (5.v.l.), Leiter der Firma AQUATECH Adolf Probst (6.v.l.), Karoline Probst (7.v.l.), Werksleiter Hermann Krammer (8.v.l.) und Weicheringer Bürgermeister Thomas Mack (10.v.l.).

Im Rahmen der bayernweiten FDP-Aktionswoche Mittelstand hatte der Kreisverband die Fahrt organisiert. Der besuchte Wasserversorger ist Kunde der in Regen ansässigen Firma AQUATECH Umwelt- und Energietechnik AG unter der Leitung von Adolf Probst. Zu dieser Besichtigung konnte der Kreisverband auch die stellvertretende Bezirksvorsitzende und Kreisvorsitzende der FDP Landshut-Land, Nicole Bauer, begrüßen.

Die Firma AQUATECH betreut seit 2009 den Zweckverband zur Wasserversorgung der Arnbachgruppe in Edelshausen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, in dem sich elf Gemeinden zusammengeschlossen haben. Die Regener Firma hat die technischen Anlagen dieser Wasserversorgung mit Automatisierungs-, Prozessleit- und Fernwirktechnik ausgerüstet und kostengünstig zu einer der technisch hochmodernsten Wasserversorgungen in Bayern gemacht. Das Rohrnetz des Zweckverbandes versorgt mit einer Länge von 510 km knapp 30.000 Menschen aus zehn Gemeinden. Durch ihre effiziente Arbeitsweise schafft es der Zweckverband, mit Einsatz von wenig Personal sehr gute Wasserqualität zu einem geringen Preis zu liefern. 2014 erhöhte der Zweckverband zum ersten Mal seit 36 Jahren seine Wassergebühren – von 45 Cent pro Kubikmeter auf 55 Cent.

Der technische Leiter des Zweckverbandes, Hermann Krammer, begrüßte zusammen mit Thomas Mack, dem Bürgermeister der Nachbargemeinde Weichering, die Gäste aus dem Bayerischen Wald. Nach einer kurzen Einführung und Fragerunde, führte Krammer die zwölfköpfige Gruppe durch drei Anlagen und erklärte dabei die Neuerungen und Einsparungen, die vor allem durch die Automatisierung zustande gekommen sind.

Neben der Anlage in Edelshausen und dem Wasserturm in Hohenried besichtigte der FDP-Kreisverband auch das Maschinenhaus in Weichering, das eine hochtechnisierte Enthärtungsanlage beinhaltet. Die Gruppe erhielt durch die enthusiastischen Erklärungen von Hermann Krammer einen guten Einblick in die Arbeitsweise des Zweckverbandes, sowie in die Automatisierungstechnik der Firma AQUATECH, die mit dem Zweckverband von Anfang an sehr erfolgreich an der Energieeffizienz des Werkes arbeitet.

Das nächste gemeinsame Projekt wird eine Zertifizierung nach der ISO 50001 Norm für die Wasserwerke des Zweckverbandes sein. Diese Norm beinhaltet, dass durch organisatorische und technische Maßnahmen die energiebezogene Leistung systematisch und längerfristig verbessert wird.

Der Kreisvorsitzende Mathias Baur dankte nach der Besichtigung besonders dem Werkleiter Hermann Krammer, der eine sehr interessante und kurzweilige Werksführung der Wasserversorgung und deren Abläufe sowie die in Einsatz gebrachte Automatisierungs-, Prozessleit- und Fernwirktechnik hervorragend präsentierte.


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