FDP Regen erkundet Rehau-Werk in Viechtach

Werkleiter Stefan Tetek und Projektleiter R+D AU, Dr. Thomas Lanzl , konnten jüngst zahlreiche Mitglieder des FDP Kreisverbandes Regen zur Betriebsbesichtigung im Rehau-Werk 11 begrüßen. Unter den Teilnehmern war auch Josefa Schmid, FDP-Kreisrätin und Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg, die die Besichtigung organisiert hatte.

Betriebsbesichtigung_Rehau

Besuch im REHAU Werk Viechtach 11 (von links): Dr. Thomas Lanzl, Projektleiter R+D Automotive und Werkleiter Stefan Tetek mit den Gästen des FDP-Kreisverbandes, darunter Josefa Schmid, FDP-Kreisrätin und Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg (vorne im Bild).

Mit einer sehr aufschlussreichen Präsentation über die Geschichte und allen interessanten Eckdaten des Werkes 11 eröffnete Werkleiter Tetek die Besichtigung. Im Jahre 1987 startete die Produktion im  Rehau-Werk 11, in dem unter anderem Stoßfänger, Kotflügel, Heckspoiler und Luftführungssysteme für namhafte Automobilhersteller wie  BMW, Audi, Daimler, Volkswagen oder Ford gefertigt werden. Das Werk 11 ist zentraler Technologie- und Know-how-Träger für die internationale Umsetzung eines neuartigen Lackierkonzeptes. Die in Viechtach mitentwickelte modulare Spezialtechnologie kommt inzwischen auch in Werken in Südafrika und Ungarn zum Einsatz.

Mittlerweile sind im Werk 11 rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Zusammen mit dem produzierenden Werk 5, in dem Rohre für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete im Geschäftsfeld Bau hergestellt werden, ist die Firma Rehau mit insgesamt über 1000 Arbeitnehmern – davon 75 Auszubildende – der größte Arbeitgeber der Stadt Viechtach.

Die Teilnehmer der Besichtigung staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass sich überall Kunststoffteile finden, die in Viechtach hergestellt und von dort aus in alle Welt geliefert werden, egal ob in Autos oder im Baubereich. Auch die vielen Fußballstadien, die mit einer Rasenheizung von REHAU ausgestattet sind, wurden von Viechtach aus beliefert. Die Allianz-Arena in München steht dabei ebenso auf der Referenzliste wie über 170 Stadion- und Trainingsplätze internationaler Spitzenteams.

Im Anschluss an die Präsentation wurde in zwei Gruppen eine Führung durch die Produktionshallen durchgeführt. Die Gruppen wurden von Werkleiter Stefan Tetek und Chefsekretärin Jessica Liebl bestens betreut und konnten viele weitere Details über die Produktion erfahren und die Vorgänge live bestaunen.

Nach dem Streifzug durch die Werkshallen wurden die Gäste noch zu einer Brotzeit eingeladen, um über das Erlebte zu diskutieren und weitere Fragen stellen zu können. Bei dieser Gelegenheit konnten die Gäste zum Abschluss noch Informationen von Dr. Thomas Lanzl, der aktuell an einem speziellen Wasserstoffdrucktank für Brennstoffzellenfahrzeuge arbeitet, darüber erhalten, dass im REHAU Werk 11 künftig das Leichtbautechnikum eine feste Adresse für firmeninterne Forschungszwecke sein wird. Unter anderem dient es der Weiterentwicklung und Erprobung eines speziellen Fertigungsverfahrens für einen Wasserstoffdrucktank für die Automobilindustrie. REHAU investierte zu diesem Zweck gut 3,4 Millionen Euro in eine spezielle Anlagentechnik. Das Unternehmen geht damit einen bedeutenden Schritt in die Zukunft,  treibt neue Technologien weiter voran und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung.


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