FDP Regen besichtigt die Fischl Bau GmbH

REGEN – Im Rahmen der bayernweiten Aktionswoche Mittelstand war der FDP-Kreisverband Regen bei der Firma Fischl Bau GmbH in Allersdorf bei Kollnburg zu Besuch, der von Kollnburgs Bürgermeisterin Josefa Schmid organisiert wurde.

Betriebsbesichtigung Fischl Bau_3

Firmenchef Stefan Fischl (Bild Mitte) führte die sehr beeindruckten Mitglieder des FDP-Kreisverbandes rund um den Kreisvorsitzenden Mathias Baur (1.v.l.) durch sein großes Firmengelände und zeigte sein Musterhaus.

 

Während der Besichtigung des großen Betriebsgeländes und des Musterhauses gab es vom Chef Stefan Fischl persönlich Informationen rund um den Betrieb. Tief beeindruckt zeigten sich die Besucher, wie Stefan Fischl seine in Mitleidenschaft gezogene Betriebshalle nach einem katastrophalen Brandunglück im Mai 2012 in kürzester Zeit mit Ausmaßen von 20 mal 78 Metern wieder neu errichtete. Gegenüber diesem Bauwerk entstand des Weiteren eine weitere Fertigungshalle mit Ausmaßen von 25 mal 75 Metern, in der modernste Maschinen zur Holzhaus-Fertigung zum Einsatz kommen.  Für diese beiden Bauwerke wurden insgesamt 2,5 Millionen Euro investiert.

Im Anschluss an diese Besichtigung erläuterte Stefan Fischl den rasanten Werdegang seiner Firma. Mit fünf engagierten Mitarbeitern, einem 7,5-Tonner und einem Kleinwerkzeug wurde das Unternehmen gegründet. Dass daraus heute rund 125 Mitarbeiter geworden sind und auf einen imposanten Maschinen- und Fuhrpark gesetzt werden kann, macht Firmeninhaber Stefan Fischl sichtlich stolz. „Werte für die Zukunft schaffen“, ist Fischls Devise. Zur Frage, ob die Firma noch weiter wachsen soll, meinte Fischl: „Nicht vergrößern, sondern stets verbessern, das steht bei uns im Vordergrund! Es gibt immer etwas, dass man verbessern kann. Denn wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!“ Er möchte beste Markenqualität erhalten und den persönlichen Kontakt zum Kunden weiter pflegen. Fischl freut sich über seine hochqualifizierten Mitarbeiter, auf die 100%ig Verlass ist. Bisher errichtet Fischl Bau jährlich an die 120 Markenhäuser in einem Umkreis von 100 Kilometern als Massivhaus, Holzhaus oder beides kombiniert, vom Rohbau bis schlüsselfertig. Außerdem bietet Fischl jährlich Ausbildungsstellen an und freut sich über begeisterte junge Leute, die einen Handwerksberuf erlernen wollen. „Es wird jedoch immer schwieriger, Schulabgänger für diesen Beruf zu begeistern“, so Fischl. Dabei ist gutes Handwerk so gefragt wie nie. Den Auszubildenden wird nach ihrem Abschluss eine Perspektive im Unternehmen geboten. Neben ökologischen Baustoffen legt Fischl auch großen Wert auf  energieeffiziente Herstellung und setzt bei der Produktion auf wiederverwertbare Energie. Der Strom kommt von der eigenen Photovoltaikanlage und die anfallenden Holzabfälle aus der firmeneigenen Abbund-Anlage werden zu Holz Briketts weiterverarbeitet. Damit wird im Winter ein Heizkraftwerk betrieben, das Bürogebäude, Musterhäuser und Werkshallen beheizt.

Der Erfolg des Unternehmens baut sich auf den drei Worten auf: „Sicher – Besser – Bauen“. Die Kunden sollen sich sicher sein, bei ihrem Hausbau nur das Beste zu bekommen.


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