FDP Landshut-Land bei Fa. Minitüb GmbH den Spezialisten für Fortpflanzungstechnologie

“Minitüb ist ein Familienunternehmen der dritten Generation, das durch einen hohen Exportanteil und durch kontinuierliches Wachstum geprägt ist, betont kaufmännischer Geschäftsführer Florian Simmet. „Und das wollen wir auch in Zukunft fortsetzen.“ Daher werde man stetig in den Tiefenbacher Standort des Familienunternehmens investieren, wie der Kreisvorstand der FDP Landshut-Land mit ihrer Kreisvorsitzenden Nicole Bauer und dem dritten Bürgermeister Bernhard Haider bei ihrem Firmenbesuch erfuhren. Erst in 2015 wurde ein neues Technikzentrum fertiggestellt.

Kreisverband der FDP Landshut-Land mit kaufmännischen Geschäftsführer der Firma Minitüb GmbH (1.v.l.), dritten Bürgermeister von Tiefenbach Bernhard Haider (2.v.l.), Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer (3.v.l.) und Bezirksrat Toni Deller (4.v.l.)

Kreisverband der FDP Landshut-Land mit kaufmännischen Geschäftsführer der Firma Minitüb GmbH Florian Simmet (1.v.l.), dritten Bürgermeister von Tiefenbach Bernhard Haider (2.v.l.), Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer (3.v.l.), Bezirksrat Toni Deller (4.v.l.) und JuLis-Bezirksvorsitzender Michael Deller (2. Reihe 3.v.l.).

Tiefenbach (Landkreis Landshut) – Die Firma Minitüb ist weltweit führender Systemlieferant für Fortpflanzungstechnik bei Nutztieren in den Bereichen künst­liche Besamung, Embryotransfer und assoziierte Biotechniken. Gegründet wurde das Unternehmen durch den Fachtierarzt Dr. Ludwig Simmet im Jahr 1970 und setzt heute Maßstäbe in der Fortpflanzungstechnologie bei Tieren. Ausgehend von Tiefenbach agiert das Unternehmen heute unter der Marke „Minitube International“ weltweit, mit mittlerweile 10 Tochterunternehmen und zahlreichen Wiederverkäufern in über 100 Ländern. Die Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 300 Mitarbeiter, über 130 davon in Tiefenbach. „Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen – und stolz darauf“, betonte Florian Simmet. „Die dritte Generation ist  bereits in Startposition.“

Forschung durch Freiheit

Im Lauf der Firmengeschichte hat sich Minitüb von der kleinen Patentschmiede eines „Querdenkers“ zum weltweiten Marktführer in der assistierten Reproduktion entwickelt, dessen Bandbreite von Produkten und Dienstleistungen von der künstlichen Besamung bis hin zur In-vitro-Befruchtung reicht. Ein einzigartiger Vorteil für Partner und Kunden von Minitüb ist das starke Engagement in der aktiven Entwicklung neuer Technologien. Unterstützt wird das Unternehmen dabei durch ein Team von Wissenschaftlern, For­schern und Technikern, die sich mit Grundlagen- und angewandter Forschung, Produktentwicklung und Qualitätssicherung beschäftigen. „Heute vertrauen Tierzüchter rund um den Erdball auf die von Minitüb entwickelten und hergestellten Produkte und Technologien“, berichtet Florian Simmet.

Abbau von Bürokratie zwingend erforderlich

Um diese Qualität auch in Zukunft beibehalten zu können und die Entwicklung auch am Technologiestandort Deutschland weitervoranzutreiben, müsse dringend Bürokratie abgebaut werden; fordert Simmet. Mit dieser Forderung ist er sich mit der FDP einig. Die übertriebene Bürokratie belastet insbesondere kleine und mittelständische Betriebe und bringt keinerlei Mehrwert.

Auch bezüglich der Abschaffung der Erbschaftssteuer ist man sich einig. Die geplante Erhöhung der Erbschaftssteuer für Familienunternehmer gehe voll zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. „Der Staat gewinnt mit dieser Erbschaftssteuer vielleicht etwas Geld, Bayern verliert aber vielmehr, wenn durch diese Neuregelung unsere weltweit einzigartige mittelständische Wirtschafsstruktur geschwächt wird“, so die Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer.


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