FDP Kelheim erstellt ihren Fahrplan für 2016

Die Liberalen im Kreis setzten ihre Schwerpunkte für die Landratswahl. Noch ist nicht klar, ob sie einen Kandidaten benennen.

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FDP-Kreisvorsitzende Maria Raum

KELHEIM – Der Kreisvorstand der FDP Kelheim traf sich am Dienstag, um einen Fahrplan für 2016 zu erstellen. Ein guter Start konnte schon in der Sitzung gemacht werden, bei der drei neue Mitglieder aufgenommen wurden. „Für 2016 sind außerdem vielfältige Veranstaltungen mit spannenden Themen und namhaften Rednern geplant“, schreibt die Parteiführung in einer Mitteilung.

Intensiv hat sich der Kreisvorstand mit der Landratswahl im Landkreis Kelheim beschäftigt. „Auch die Kandidatenfrage der FDP gewinnt langsam an Konturen. Es kristallisieren sich einzelne, potenzielle Bewerber heraus.“, so die FDP-Kreisvorsitzende Maria Raum. Die Liberalen wollen aber zunächst weiter in Ruhe Gespräche führen. Die Frage, ob und gegebenenfalls wen der Kreisverband ins Rennen schickt, soll dann letztendlich die Mitgliederversammlung beschließen. Dieser Entscheidung möchte der Kreisvorstand nicht vorgreifen.

Ein eigener Kandidat bekäme den Auftrag die liberalen Zielvorstellungen für den Landkreis Kelheim im Landratswahlkampf herauszustellen. „Der Landkreis und auch der Landrat soll nur dort aktiv werden, wo lokale Kräfte überfordert sind“, fordert Dr. Heinz Kroiss, FDP-Kreisrat, mit Blick auf die derzeitige Gewinnung und Betreuung von Ehrenamtlichen und die Beteiligung des Landkreises bei der Donau-Park-Gesellschaft.

Die FDP möchte ferner die Kreis-Krankenhäuser effektiv und zukunftsorientiert aufgestellt wissen. Der neue Landrat muss als Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhäuser weitblickend und entschieden agieren.

Maria Raum: „Politik soll für den Bürger da sein und nicht umgekehrt. Deshalb ist es unerlässlich Entscheidungen offen zu diskutieren und Transparenz herzustellen.“

Eine Übertragung von Kreistagsitzungen über einen Livestream böte den Bürgern von Mainburg bis Riedenburg eine bessere Informationsmöglichkeit.

Ein neuer Landrat solle außerdem mehr Entscheidungen vermehrt im Kreistag treffen lassen und nicht im Kreisausschuss, dem nur 20% der gewählten Kreisräte angehören.

Und der Mainburger FDP-Stadtrat Dr. Michael Schöll erinnert an die Kernforderung der Liberalen: „Eine solide Finanzpolitik ist nur möglich, wenn der Landrat sie zu seinem Hauptanliegen macht und mit entsprechendem Willen zur Sparsamkeit antritt.“


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