FDP Initiativen für Verbesserungen im Gesundheitswesen

Die „Liberalen 60 plus“ informieren sich:

Nikolausfeier Liberale 60+

Nikolausfeier Liberale 60+ (v.l.): Dr. Joachim Westphal, Horst Wenzke, Bezirksrat Toni Deller und Landesvorstandsmitglied der FDP Bayern Nicole Bauer

TIEFENBACH – Beim Treffen der „Liberalen 60 plus“ berichtete Toni Deller Bezirks-, Kreis- und Marktgemeinderat aus Ergolding, über den Landesparteitag in Bad Füssing. Dieser Parteitag war für Niederbayern ein großer Erfolg. Neben den Anträgen zur Energiepolitik war die Gesundheitspolitik ein weiteres Schwerpunktthema.

Im Bericht über die Sitzung des Kreisbauausschusses meinte Toni Deller, dass der Weiterbau der B15neu bis zum Anschluss an die LA14 den Verkehr am schnellsten auf der Konrad Adenauer Straße und dem Kasernen Eck entlasten würde.
Wenn die Konrad-Adenauer-Straße durchgehend vierspurig ausgebaut werden würde, könnte eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsflusses erreicht werden. Auch eine geänderte Ampelsteuerung mit einer längeren Grünphase stadteinwärts und am späten Nachmittag stadtauswärts, würde jetzt schon eine Verbesserung bringen.
Zum Thema Gesundheitspolitik informierte Nicole Bauer Landesvorstandsmitglied und stellv. Bezirks- und Kreisvorsitzende aus Velden sowie Dr. Joachim Westphal aus Tiefenbach über die derzeit angelaufenen Aktionen. Nicole Bauer ließ die „Liberalen 60 plus“, dass alle Ärzte im Landkreis Landshut bezüglich der Petition des mündigen Patienten angeschrieben wurden.
Dr. Westphal berichtete aus Sicht der Ärzte und meinte, dass durch die geplanten oder bereits durchgeführten Verordnungen die Freiberuflichkeit der Ärzte stark eingeschränkt werde. Der Arzt wird so zum Angestellten des Staates oder der Krankenkasse gemacht. Beispielweise möchte die Bundesregierung die Kassenärztliche Vereinigung zwingen, Praxen in angeblich „überversorgten Gebieten“ aufzukaufen oder zu schließen. Diese Maßnahme verschlechtere die medizinische Versorgung und die Perspektiven von Ärzten.
Zudem soll den Patienten künftig von einer zentralen Terminvergabestelle willkürlich ein beliebiger Facharzt, auch in weiter entfernten Orten, zugeteilt werden.
Diese Maßnahme ist patientenfeindlich, hochbürokratisch und sehr teuer. Sie bedeutet de facto die Abschaffung der freien Arztwahl.
Dazu meinte Nicole Bauer, dass die Regierung den staatlichen Einfluss auf Ärzte, Apotheker und Therapeuten ausweiten möchte und ebnet damit den Weg in ein planwirtschaftliches, bürokratisches Gesundheitswesen. An die Stelle des Arztes Ihres Vertrauens könnten in naher Zukunft anonyme Gesundheitszentren treten. Diese werden dann entweder vom Staat oder von Großkonzernen betrieben.
Eine bürokratische Verwaltung von Kranken kann das wertvolle Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen.
Die Freiberuflichkeit der Ärzte und die freie Arztwahl der Patienten müsse in jedem Fall erhalten bleiben. Jeder einzelne Bürger ist davon betroffen.
Auf www.muendiger-patient.org kann  jeder Bürger die Petition der FDP „Gegen staatliche Zwangsmaßnahmen“ unterstützen sagte Nicole Bauer.
Die FDP wird sich hier für den Bürger vehement einsetzen.


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