FDP Generalsekretär Daniel Föst bei traditionellem Spargelessen

LANDKREIS KELHEIM – Der Generalsekretär der FDP Bayern, Daniel Föst, auf Besuchstour im Landkreis Kelheim absolvierte ein umfangreiches Programm. Nach Betriebsbesichtigung der Siegenburger Spezialitätenbrauerei Schmidmayer, bei der Brauereichef Simon Wittmann anschaulich die Herausforderungen eines Familienunternehmens in heutiger Zeit auch mit Blick auf die Firmengeschichte schilderte, ging es nach Sandharlanden zum Spargelhof Waltl.
Foto

Kreis-FDP mit dem neuen Ehrenmitglied (v.l.n.r.): Generalsekretär der FDP Bayern Daniel Föst, Kreisrat Dr. Heinz Kroiss, stellvertretende Kreisvorsitzende Claudia Raum, Ehrenmitglied Peter Gerhard Diel und Kreisvorsitzende Maria Raum.

Hier verkürzte Generalsekretär Daniel Föst den Besuchern beim traditionellen Spargelessen die Wartezeit auf das Essen mit einer politischen Vorspeise.
Föst ging dabei auf Themen wie Einwanderung, Asyl, Bildung und die bayerische Energiepolitik ein. Kritik äußerte er auch an der CSU, die etwa beim Mindestlohn im Bundestag für die Umsetzung gestimmt habe, und nun selbst die Gesetze bemängelt. „Politiker müssen endlich wieder für das, was sie machen gerade stehen!“, forderte Föst.
Föst machte klar, dass die jetzige FDP nicht mehr die von 2009 ist.
Auch wenn die FDP in der letzten Regierungsverantwortung kein vereinfachtes Steuersystem durchgesetzt habe, bleibe zu bemerken, dass das derzeitige Steuersystem eine Katastrophe sei. „Steuer“ komme von „steuern“ und Ideen aus der Regierung Zucker zu besteuern, weil dieser für die Leute schlecht sei, widerstrebt Föst in jeder Hinsicht: „Die Bürger müssen sellber entscheiden dürfen, was gut für sie ist. Es kann nicht sein, dass der Staat Aufpasser und Erzieher spielt.“ Stattdessen müsse das Individuum im Mittelpunkt des Denkens stehen.
Die ausufernde Bürokratie aufgrund der wachsenden Regelungswut der großen Koalition kritisierte Föst und konnte dabei auch die vorhergehende Brauereibesichtigung Bezug nehmen.
Seine abschließende Botschaft: „Jeder Einzelne hat es in der Hand: Veränderung, Chancen, Aufbruch. Unser Auftrag ist dabei klar: Stärken wir den Glauben der Menschen an sich selbst.“
An diesem Abend wurden außerdem langjährige Mitglieder geehrt. Peter Gerhard Diel (Bad Abbach) hält der FDP bereits seit 35 Jahren die Treue. Aufgrund seines herausragenden aktiven Einsatzes für die Freien Demokraten wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Zum 25-jährigen Parteijubiläum habe ihm noch Westerwelle, der genauso lange in der FDP ist, die Urkunde überreicht. Diels Wunsch an die FDP: „Wir müssen immer besser sein, als die anderen.“ Aus diesem Grund sei er in die FDP eingetreten, dafür stehe er und das sei die Aufgabe für alle Parteikollegen.
„In 35 Jahren haben viele das Handtuch geworfen, was einfach ist, aber wir müssen für unsere Überzeugungen eintreten und immer wieder Flagge zeigen.“, forderte das neue Ehrenmitglied.

Neueste Nachrichten