FDP gegen bürokratische Zwangsverwaltung von Kranken und Pflegebedürftigen

Stellv. Bezirksvorsitzende Nicole Bauer final

Stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP Niederbayern und stellv. Kreisvorsitzende der FDP Landshut-Land Nicole Bauer.

 LANDSHUT – Die FDP hat kürzlich eine Petition gegen die gesundheitspolitischen Pläne der Großen Koalition gestartet. „Wir lehnen die von Gesundheitsminister Gröhe geplanten Zwangsmaßnahmen im Gesundheitssystem ab“, erklärt die stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP Niederbayern Nicole Bauer (Velden). Sie seien ein „Anschlag auf die Freiberuflichkeit der Ärzte und die freie Arztwahl der Patienten.“

Die Liberalen kritisierten insbesondere die Einrichtung einer zentrale Terminvergabestelle für Fachärzte, die Zwangsschließung von Arztpraxen in sogenannten „überversorgten“ Gebieten, die Zwangsöffnung von Krankenhäusern für die ambulante Versorgung sowie den Zwang zur ‚elektronische Fußfessel‘ für Patienten in Form der elektronischen Gesundheitskarte.

Das Wohl der Patienten muss im Vordergrund stehen.

„Diese geplanten Zwangsmaßnahmen gefährden die Qualität der medizinischen Versorgung auch bei uns im Landkreis und in der Stadt Landshut sowie die schützenswerte Arzt-Patienten-Beziehung“, so Bauer. „Die Pläne führen in ein Medizinsystem, das sehr stark an die Polikliniken und ‚Sprengelärzte‘ der ehemaligen DDR erinnert. Eine bürokratische Zwangsverwaltung von Kranken und Pflegebedürftigen lehnen wir entschieden ab.“

 

Die FDP Landshut-Land mit Kreisvorsitzenden Markus Sponbrucker (Rottenburg) und Landshut-Stadt mit Kreisvorsitzenden Alexander Putz haben bereits begonnen zahlreiche örtliche Arztpraxen auf die Petition aufmerksam zu machen.

Nun rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Landshut dazu auf, ihre Ärzte und Apotheker zu unterstützen: „Sichern Sie gemeinsam mit uns die Freiberuflichkeit der Ärzte und die freie Arztwahl der Patienten!“

Unter www.muendiger-patient.org kann jeder Bürger die Petition online unterzeichnen.


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