FDP Niederbayern wendet sich gegen die Subvention von Elektroautos

Die FDP Niederbayern stellt sich klar gegen die teure Subvention von E-Autos: Die beste Technologie der Zukunft muss im Wettbewerb den Kunden durch gute Argumente gewinnen. Diese sind für den Kunden der Preis, die Praktikabilität, die Umweltverträglichkeit usw. und nicht zuletzt die persönliche Emotion.

ElektroAutos

Foto: dpa/Ole Spata

Wieder will der Staat dem Bürgern unter Verschwendung von Milliarden vorschreiben, was die „moralisch gute“ Technologie ist. Auch diese Planwirtschaft wird scheitern. In der Wirtschaftspolitik müsse das Prinzip der Technologieneutralität herrschen. Selbst das Argument der besseren Umweltverträglichkeit ist in Fachkreisen umstritten:  Das Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg wies kürzlich nach, dass Elektroautos über ihre gesamte Lebensdauer bei Nutzung des deutschen Strommix eine ähnliche Klimabilanz haben wie herkömmliche Autos. Mit ähnlicher Argumentation hat Singapur ein Tesla Modell sogar mit einer Strafsteuer bedacht!

Der stv. Bezirksvorsitzende Dr. Detlev Werner hält diese Subventionen auch äußerst unsozial: „Wir sind sehr  gespannt, wie die SPD und die Union der Aldi-Verkäuferin erklären, dass sie mit ihren Steuern den Millionär subventioniert, der sich einen schicken, aber sehr teuren BMW i8 leistet!“

Der Bezirksvorsitzende Alexander Fürter fasst zusammen: „Die deutsche Automobil-Industrie wurde Marktführer, weil sie hohe Qualität und Innovationskraft hat, nicht weil sie subventioniert wurde. Der zahlende Kunde entscheidet, was für ihn das beste Produkt ist. Der Staat hat sich hier heraus zu halten. Das nennt man Marktwirtschaft. Die Subvention der Elektroautos ist ein neuer Angriff auf die Marktwirtschaft.“


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