Das „Rückgrat des Landes“

Niederbayern-FDP bricht eine Lanze für den Mittelstand

Die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Nicole Bauer (l.) und Maria Raum (r.) zusammen mit der Gastreferentin Uschi Lex. (Foto: rs)

Die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Nicole Bauer (l.) und Maria Raum (r.) zusammen mit der Gastreferentin Uschi Lex. (Foto: rs)

ECHING/LANDKREIS LANDSHUT. (rs) „Wenn wir uns nicht wehren, dann wird die nächste Regierung noch mehr Wahlgeschenke verteilen“. Eine Lanze für den Mittelstand und die Selbstregulationskräfte des Marktes brach am Samstag die Landesvorsitzende des „Liberalen Mittelstands“, Uschi Lex. Beim FDP-Bezirksparteitag in Eching (Landkreis Landshut) kritisierte sie die Große Koalition und die Europäische Union. Sie würden dem Mittelstand mit teuren Wahlgeschenken, die von den Unternehmen bezahlt würden, unnötigen Gesetzen und bürokratischen Vorgaben das Leben schwer machen.

Lex betitelte den Mittelstand als „Rückgrat und Stärke unseres Landes“ und brach gleichermaßen eine Lanze für das Handwerk und die Pflegeberufe. Die aktuelle Lage der „Asylbewerber und Flüchtlinge“ könne auch als Chance gesehen werden, dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken. Die Bundesregierung schnüre aber derzeit mit Renten-, Maut- und Mindestlohngesetzen nur „Konjunkturbremspakete“.

Auch die stellvertretende FDP-Bezirksvorsitzende Nicole Bauer sah im Mittelstand den „Motor der deutschen Wirtschaft“, der aber immer mehr mit Bürokratie und Abgaben zu kämpfen habe. Deshalb sei es wichtig, Entlastungen auf den Weg zu bringen.

Im Rahmen des Parteitages kam es zu Aussprachen und Wortmeldungen. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Gerhard Drexler kritisierte die Reformpläne zur Erbschaftssteuer. Aus den Reihen der Liberalen wurden daraufhin Wortmeldungen laut, die Erbschaftssteuer ganz abzuschaffen. (Ausführlich in einem Teil der Auflage)

Quelle: Landshuter Zeitung – Niederbayern-Teil vom 16.03.2015


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