Klares Bekenntnis zur B15 neu auch von Unternehmern

FDP Landshut-Land besuchte Firma Aristotherm

ERGOLDING (LANDKREIS LANDSHUT) – Der FDP-Kreisvorstand besuchte kürzlich die Firma Aristotherm in Ergolding. Das Unternehmen wurde 1961 von Heinz Kliche und August Pohl gegründet. Der Name Aristotherm ist hergeleitet aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Beste Wärme“. Nach dem Tod von Heinz Kliche im Jahr 1966 und dem Ausscheiden des Mitgründers August Pohl führte Hildegard Kliche das Unternehmen alleine und nach der Heirat 1970 mit Adolf Zierer weiter.

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Kreis-FDP mit Geschäftsführer der Firma ARISTOTHERM GmbH&Co. KG Christian Kliche (7.v.l.), JuLis Kreisvorsitzende Eva Keil (3.v.l.), FDP Kreisvorsitzende sowie Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer (4.v.l.), Bezirksrat Toni Deller (8.v.l.) und JuLis-Bezirksvorsitzender sowie FDP Ortsvorsitzender Michael Deller (2. Reihe 1.v.l.).

Die Fabrikation und Montage von Warmluft-Heizgeräten waren die Schwerpunkte. Damals war Aristotherm überregional als Experte für Kirchenheizungen bekannt. 1992 trat die nächste Generation die Übernahme von Aristotherm an. Der Sohn von Heinz Kliche und heutige Geschäftsführer Christian Kliche leitete fortan das Unternehmen. Er konnte seit seiner Kindheit Erfahrungen im Familienunternehmen sammeln und hat an der Hochschule München Versorgungstechnik studiert. Zusammen mit seinem Team baute er in den letzten 20 Jahren eines der führenden Bau- und Dienstleistungsunternehmen der Lüftungstechnik in Altbayern auf.

Während die Sanitär- und Heizungstechnik immer unrentabler wurde, erkannte Kliche das Potenzial in der Kältetechnik. Der heutige Prokurist Ludwig Brunner leitet den neuen Unternehmenszweig bis heute erfolgreich, sodass das Unternehmen seinen Platz in der Region ausbauen und festigen konnte.

Großen Wert legt Aristotherm auf den Nachwuchs.

Derzeit sind 35 Auszubildende als Anlagenmechaniker, Kältemechatroniker, technische Systemplaner/innen und Kauffrauen für Büromanagement beschäftigt. Mit 14 neuen Auszubildenden im September 2015 wurde der Grundstein für die Zukunft des Ergoldinger Traditionsunternehmens gesetzt. Nun steht bereits die zweite Generation in den Startlöchern und Maximilian Kliche wird wohl in absehbarer Zeit als Juniorpartner in die Firma integriert.

„Um diesen Erfolg auch langfristig erhalten zu können, benötigen wird dringend die B 15  neu“, appellierte Christian Kliche. Gut ausgebaute Verkehrswege seien nun mal die Voraussetzung für die langfristige Sicherung von Lebensqualität und Arbeitsplätzen in der gesamten Region.

Bezirks-, Kreis- und Gemeinderat Toni Deller unterstrich die überregionale Bedeutung der Bundesstraße für ganz Niederbayern: „Die Verkehrsprognosen für Bayern sprechen eine klare Sprache: In den kommenden Jahren nimmt der Verkehr erheblich zu. Allein im Güterverkehr wird es eine Steigerung um 30 Prozent geben. Als FDP setzen wir uns dafür ein, schon heute an die Mobilität von übermorgen zu denken. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig“, meinten die Politiker beim Firmenbesuch.

Abschaffung der Erbschaftssteuer ist überfällig

Auch bezüglich der Abschaffung der Erbschaftssteuer ist man sich einig. Die geplante Erhöhung der Erbschaftssteuer für Familienunternehmer gehe voll zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. „Der Staat gewinnt mit dieser Erbschaftssteuer vielleicht etwas Geld, Bayern verliert aber viel mehr, wenn durch diese Neuregelung unsere weltweit einzigartige mittelständische Wirtschaftsstruktur geschwächt wird“, so die FDP-Kreisvorsitzende und Landesvorstandsmitglied Nicole Bauer.

Beim Rundgang durch die Büro- und Produktionsflächen konnte sich die FDP-Kreisvorstandschaft von der qualitätsvollen Arbeitsweise der Firma Aristotherm überzeugen und zeigte sich überrascht von der vorhandenen Produktpalette.


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