Liberale auf dem ersten niederbayerischen CSD in Landshut

(v.l.n.r.: JuLis-Bayern-Chef Maximilian Funke-Kaiser, Sebastian Körber, MdL, Nicole Bauer, MdB und Bayerns FDP-Generalsekretär Norbert Hoffmann) Credits to Dominik Konrad

Am 28. September 2019 haben die Freien Demokraten an den Feierlichkeiten zum ersten niederbayerischen Christopher Street Day (CSD) teilgenommen. Gemeinsam mit über 2.000 Menschen demonstrierten die Liberalen für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft. „Heute ging aus Landshut ein starkes Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und echte Gleichberechtigung“, zeigte sich Bayerns FDP-Generalsekretär Norbert Hoffmann über den großen Andrang erfreut.

Unter der Schirmherrschaft des liberalen Oberbürgermeisters Alexander Putz wurde dieser weltweite Gedenk- und Feiertag erstmals in der Stadt Landshut begangen. Viele Freie Demokraten und Junge Liberale folgten dem Aufruf des Vereins „Queer in Niederbayern“ und beteiligten sich am Demonstrationszug. Neben Hoffmann nahmen auch die niederbayerische FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer und der Chef der Jungen Liberalen Bayern, Maximilian Funke-Kaiser, an der Veranstaltung teil.

Sebastian Körber, Sprecher für LSBTI* der bayerischen FDP-Landtagsfraktion, vertrat die Freien Demokraten auf der anschließenden Podiumsdiskussion. Körber machte in der Debatte klar, dass es nach wie vor um die gesellschaftliche Akzeptanz von Transgendern sowie Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen nicht allzu gut bestellt sei. „Gerade in Bayern haben wir hier noch viel zu tun. Ein erster wichtiger Schritt wäre die Umsetzung eines Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie“, so der Landtagsabgeordnete.

Der CSD erinnert an den Stonewall-Aufstand vor 50 Jahren. In der New Yorker Bar „Stonewall Inn“ widersetzten sich damals Homo- und Transsexuelle gegen willkürliche Polizeiübergriffe. Die Ausschreitungen markierten den Beginn der modernen LSBTI*-Bewegung. Weltweit werden im Sommer Demonstrationen für mehr gesellschaftliche Akzeptanz abgehalten.


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