Dreikönigstreffen der FDP Niederbayern

Dr. Georg Haber, der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, war der Hauptredner des traditionellen und mit 150 Gästen sehr gut besuchten Dreikönigstreffens der FDP Niederbayern auf dem Bogenberg bei Straubing. Habers Rede stand unter dem Titel „Das Handwerk zwischen Jamaika und Groko“. Dabei ging er insbesondere auf die Bedeutung des Handwerks und die Forderungen an die Politik ein. Vor dem Hintergrund, dass es für das Handwerk immer schwieriger werde, Nachwuchs zu gewinnen, forderte Haber eine Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. In diesem Zusammenhang sei auch die Schaffung eines Zuwanderungsgesetzes für das Handwerk von großer Bedeutung. Aus den „eigenen Reihen“ könne man die notwendigen Mitarbeiter nicht mehr gewinnen.

Weitere Forderungen an die Politik seien, die Handwerksbetriebe auf dem Weg in die Digitalisierung besser zu unterstützen, der Aufbau einer guten Infrastruktur – insbesondere eines lückenlosen Handynetzes – sowie der verbesserte Zugang zu Wirtschaftsfördermitteln. Dr. Detlev Werner, Bezirksvorsitzender der FDP Niederbayern, bedankte sich bei Haber für die vielen Anregungen. Bei der FDP renne er mit seinen Forderungen offene Türen ein. „Sie entsprechen unserer Programmatik und auch unseren Zielsetzungen“, ergänzte MdL Alexander Muthmann. „Wir müssen die Handwerksbetriebe von zu viel staatlicher Regulierung und Bürokratisierung schützen und sie auch im Bereich der dualen beruflichen Bildung unterstützen.“


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